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AGÖF Vollversammlung im Burgenland

Viel Positives gibt es von der diesjährigen Vollversammlung, die im burgenländischen Pinkafeld abgehalten wurde, zu berichten.

V.l.: Obmann Kaspar Ehammer, GF Ing. Johann Tanzler, Ing. Reinhard Pfleger, Obmann Sebastian Auernig, Obmann Johann Hosner

AGÖF

Absolute Top-Ergebnisse beim Zuchtfortschritt in den Leistungs- und Fitnessmerkmalen dokumentieren die konsequente Arbeit der Fleckviehzüchter.
Auch international kann Österreich dank der Hauptrasse Fleckvieh voll punkten - die Vitalität der Tiere, gesunde Euter, die exzellente Qualität der erzeugten Rohmilch sowie die Eignung der männlichen Kälber für die Qualitätsrindermast und damit verbunden eine hohe Effizienz des Gesamtsystems - alles Punkte, die rasant an Bedeutung gewinnen. Dieses Potential ist aber auch für die AGÖF mit ihren elf Mitgliedsverbänden Verpflichtung, die Rasse durch verstärkten Einsatz moderner Reproduktionsmethoden und mit Hilfe der neuen Methoden zur Genomanalyse zügig weiterzuentwickeln.

Reinhard Pfleger wird Chef der Exterieurbewerter
Das gemeinsam mit anderen europäischen Fleckviehländern unter Leitung von AGÖF-Geschäftsführer Johannes Tanzler und Bernd Luntz vom LfL in München entwickelte neue Bewertungssystem für Exterieurmerkmale wird die internationale Vergleichbarkeit der Noten auf ein neues Level hieven. Um eine perfekte Anwendung in Österreich zu gewährleisten, die Zuchtverbände bei ihrer Arbeit zu unterstützen sowie Schulung und Monitoring zu koordinieren, wird das Team der AGÖF erweitert. Ab sofort wird Reinhard Pfleger, bestens bekannt als Moderator der Bundesfleckviehschauen und schon bisher mit der Linearen Nachzuchtbeschreibung bestens vertraut, diese verantwortungsvolle Aufgabe wahrnehmen.


Gut vernetzt
Auf ein äußerst interessantes wie erfolgreiches Jahr kann „Jung-Obmann“ Sebastian Auernig in seinem Bericht zurückblicken - nach der weit über die Landesgrenzen hinaus als Meilenstein in der Rinderzucht gefeierten Bundesfleckviehschau in Tirol und bereits kurz nach seinem Amtsantritt im April 2013 wird er beim Kongress in Slowenien zum Vizepräsidenten der Europäischen Fleckviehvereinigung gewählt. Im Juni beginnt für die Fleckviehzucht eine neue Zeitrechnung – raffinierte Rechenmethoden und der riesige, gemeinsam mit Deutschland aufgebaute Pool an Typisierungsdaten ermöglichen es, immer mehr Genorte mit großer Wirkung zu lokalisieren. Die neuen Erkenntnisse konnten vor allem durch die hervorragende Basisarbeit der ZuchtData in Wien und der TU München unmittelbar für Selektionsentscheidungen genutzt werden. Es ist zu erwarten, dass schon kurz- und mittelfristig immer mehr Genorte dazu kommen und ganz bestimmt nicht nur solche mit unerwünschten Mutationen.

Auch beim Zuchtrinderexport geht es endlich wieder nach oben – bewährt hat sich die Marketingstrategie von ZAR und AGÖF, jene Länder mit dem größten Exportpotential für österreichische Zuchtrinder kontinuierlich und nachhaltig zu betreuen und diese Zusammenarbeit durch gemeinsame Projekte abzusichern, wie beispielsweise in Algerien, wo die AGÖF aktuell auf deren größter Landwirtschaftsmesse in Algier mit Tieren vertreten ist.

Ök.-Rat Willibald Rechberger war von 2005 bis 2013 Obmann der AGÖF

AGÖF

Willibald Rechberger verabschiedet
Ökonomierat Willibald Rechberger, derzeitiger Obmann der Rinderzucht Steiermark und von Oktober 2005 bis April 2013 Obmann der AGÖF, wird für seinen hervorragenden und äußerst erfolgreichen Einsatz im Sinne der österreichischen Fleckviehzucht mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet.
Zu den Erfolgsrezepten gehört ganz besonders die frühzeitige Begeisterung der Jugend für die Rinderzucht und demensprechend groß war auch deren Bühne bei der Bundesfleckviehschau in Rotholz. Auernig bedankt sich bei Markus Gahleitner für die erfolgreiche Zusammenarbeit bei dieser Schau, für seinen großen Einsatz für die Jugend in den letzten Jahren und wünscht seiner vor kurzem gewählten Nachfolgerin als Bundesobfrau der Jungzüchter, Gerlinde Halbartschlager, viel Erfolg.

Auch heuer vergab die AGÖF die "Oskars" der österreichischen Rinderzucht.

AGÖF

Konsequenz gewinnt – die Züchter des Jahres

Es ist inzwischen ein Höhepunkt jeder Jahresversammlung die Gewinner des „Oskar“ der österreichischen Rinderzucht, dem Wettbewerb zum „Fleckviehzüchter des Jahres“, für ihre großartigen Leistungen auszuzeichnen. Das Ergebnis zeigt: Neben großem Fachwissen und Züchterglück braucht es vor allem auch Konsequenz, um ganz nach vorne zu kommen. Alle fünf Erstplatzierten haben den Grundstock ihrer Herde vor allem durch wiederholten Embryotransfer mit den besten Kühen aufgebaut.

Züchter des Jahres 2013
1. Platz: Familie Friedl aus Unterlamm, Steiermark
2. Platz: Familie Brunnhofer, Gasen, Steiermark
3. Platz: Familie Wippl, Wieselburg-Land, Niederösterreich
4. Platz: Familie Ornetsmüller, Mettmach, Oberösterreich
5. Platz: Familie Ninaus, St. Josef in der Weststeiermark

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