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Erfolgreicher Innovationstag der ZAR

Die RINDERZUCHT AUSTRIA startete am 3. November ihre Zukunftsoffensive für eine innovative, wettbewerbs- und leistungsfähige Rinderzucht in Österreich.

Gruppenfoto mit den hochkarätigen Expertinnen und Experten am Innovationstag, der unter dem Motto "Nachhaltig - Innovativ" stand.

„Die vor 60 Jahren gegründete Zentrale Arbeitsgemeinschaft österreichischer Rinderzüchter (ZAR) erfreut sich großer Anerkennung und erhielt beim Innovationstag am 3. November 2014 auf dem SeminarHof Kletzmayr (OÖ) von den zahlreichen Teilnehmern motivierende Zustimmung für ihre Arbeit im Dienste von 45 Mitgliedsorganisationen und über 25.000 Züchtern“, betont Obmann Anton Wagner gegenüber dem AIZ. Im Rahmen der eintägigen Veranstaltung waren sich Funktionäre und Experten aus dem Agrarministerium, der Landwirtschaftskammer-Österreich, der AMA Marketing sowie Vertreter der Universität für Bodenkultur darin einig, dass Weiterbildung, Forschung und Kommunikation die Schlüssel für die Arbeit der Interessenvertretung und Dachorganisation sind.

Im Besonderen wurde hinsichtlich der zahlreichen Forschungsaktivitäten der ZAR darauf verwiesen, dass die vorhandene Datenvielfalt- und sicherheit als großer Schatz für die Rinderzucht gesehen werden soll. Diese Daten sind nicht nur Voraussetzung für die internationale Anerkennung der heimischen Rinderwirtschaft, sondern sollen künftig noch verstärkt für das Herdenmanagement am Betrieb herangezogen werden und für weiterführende praxisorientierte Forschungsagenden Grundlage sein. Diese sollen weiterhin in bäuerlicher Hand bleiben und für weitere relevante Systeme ausgebaut werden. ZAR-Obmann Ökonomierat Anton Wagner: „Im Jahr der Familienbetriebe hat der Innovationstag dazu beigetragen, den Mehrwert der Organisation für die gesamte Landwirtschaft aufzuzeigen, die Organisationsstruktur zukünftigen Herausforderungen anzupassen und vor allem die Zusammenarbeit in der Vermarktung zu stärken.“

Zusammenarbeit in der Tierproduktion intensivieren

Die RINDERZUCHT AUSTRIA nimmt als größte Organisation innerhalb der Viehwirtschaft die Beratungen und Ergebnisse des Innovationstages 2014 auch zum Anlass, die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen der Tierzucht zu verstärken. Es gibt hinsichtlich Tierschutz, Qualitätsmanagement, Steuerung des Strukturwandels, Einkommenssicherung und Gestaltung des ländlichen Raumes viele gemeinsame Interessen sowie Anliegen. Den Rinderzüchtern geht es auch darum, ihre Leistungen gegenüber anderen Organisationen, zB Bioverbänden oder Milchverarbeitern, deutlicher zu kommunizieren, was Aktivitäten und Lösungen im gemeinsamen Interesse erleichtern soll.

Für ZAR-Geschäftsführer Franz Sturmlechner ist die erfolgreiche Innovationstagung der ZAR Auftrag und Herausforderung, die Zusammenarbeit auf Expertenebene mit dem Ministerium für ein lebenswertes Österreich, den Landwirtschaftskammern und den vielen in- und ausländischen Partnern weiter zu vertiefen sowie alle Mitgliedsorganisationen und Züchter in die Information über Vermarktungsaktivitäten, Forschung und internationale Projekte weiter aktiv einzubinden. Für die ZAR ist es Aufgabe und Auftrag, unter schwierigen wirtschaftlichen und agrarpolitischen Rahmenbedingungen die Rinderzucht in bäuerlicher Hand zu halten und vor allem durch die Förderung der Jungzüchter dem fortschreitenden Strukturwandel in der Milch- und Rinderwirtschaft entgegenzuwirken.

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