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Nächster Fleckvieh-Weltkongress in Kolumbien

Kolumbien: Fleckviehzucht im Vormarsch

Österreichische Embryonen und Sperma sind in Kolumbien sehr beliebt.

NÖ Genetik/Scharner

Ganzjährige Vegetation, verschiedenste Betriebszweige, eine interessante Kreuzungszucht: Kolumbien ist ein Land der uneingeschränkten Möglichkeiten. „Das Interesse an der Fleckviehzucht im Allgemeinen, aber auch das Interesse und das Wissen über die österreichische Fleckviehgenetik im Besonderen waren überraschend hoch und zukunftsorientiert. Ein Unterschied zu den österreichischen Betriebsformen ist, dass die Fleckviehbetriebe oft mit Betriebszweigen wie Kaffee-, Bananenplantagen oder dem Anbau exotischer Früchte kombiniert werden. Fleckvieh ist sehr oft ein gelungener Kreuzungspartner für die in Kolumbien typischen Rassen wie z.B. Brahman, Gyr, Gyrolando, Guserat und Holstein“, berichtet Zuchtberater Josef Scharner.

Fleckvieh wird in Kolumbien oft als Kreuzungspartner eingesetzt. Simbrah ist das Kreuzungsprodukt zwischen Fleckvieh und Zebu.

NÖ Genetik/Scharner

Simbrah ist das wohl bewährteste Kreuzungsprodukt zwischen Fleckvieh und der großen Gruppe der Zebu-Rinder. Charakteristisch für diese bodenständige Rasse sind die Hitzebeständigkeit und die durch die Einkreuzung von Fleckvieh sehr gute Doppelnutzung. Für eine gute Simbrah-Herde ist beste geprüfte Fleckviehgenetik Voraussetzung, auf die die kolumbianischen Züchter sehr viel Wert legen.

Fleckvieh in Reinzucht
Da es in Kolumbien kein System der Nachkommenprüfung gibt, wird sehr viel Wert auf geprüfte österreichische Genetik gelegt. Um einen möglichst raschen Zuchtfortschritt zu gewährleisten, werden schon jahrelang Embryonen und Sperma aus Österreich importiert. Alle Besucher des kommenden Fleckviehkongresses (18.-23. Juli 2014) können sich jedenfalls auf einen interessanten Aufenthalt freuen!


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