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Obmann Wagner unterzeichnet Tierzuchtpakt 2020

Arbeit der Dachorganisation der Rinderzüchter bestätigt

Im Rahmen der Rieder Messe unterzeichneten ZAR-Obmann Anton Wagner und die Obmänner der Tierzucht-Dachverbände mit Bundesminister Andrä Rupprechter und Landesrat Max Hiegelsberger den „Tierzuchtpakt 2020“.

Die Obmänner der Tierzucht-Dachorganisationen mit Minister Rupprechter, LR Hiegelsberger, Bauernbund-Präsident Auer und LK-OÖ Präsident Reisecker

Das Bundesministerium für ein lebenswertes Österreich unterstützt dadurch die Arbeit der freiwilligen Interessenvertretungen Zentrale Arbeitsgemeinschaft österreichischer Rinderzüchter (ZAR), Arbeitsgemeinschaft Rind (ARGE Rind), Verband Österreichischer Schweinebauern (VÖS), Zentrale Arbeitsgemeinschaft der österreichischen Geflügelwirtschaft (ZAG), Österreichischer Bundesverband der Schafe und Ziegen (ÖBSZ) und Zentrale Arbeitsgemeinschaft österreichischer Pferdezüchter (ZAP).

„Der Tierzuchtpakt 2020 trägt entscheidend dazu bei, dass sich die ZAR weiterhin sowohl für eine Rinderzucht in bäuerlicher Hand einsetzen als auch ihre klassischen Aufgaben der Herdebuchführung, der Leistungsprüfung, der Zuchtwertschätzung sowie die neuen Herausforderungen des Zuchtviehmarketings, der Forschung und der Weiterbildung der Züchter und Züchterjugend fortsetzen kann“, betont ZAR-Obmann Anton Wagner. Er dankt auch den Obmännern der anderen Tierzuchtorganisationen sowie den zuständigen Ansprechpartnern im Agrarressort für die konstruktive Zusammenarbeit und Konsensfähigkeit aller Verhandlungspartner.

Fast 50% des gesamten landwirtschaftlichen Produktionswertes entfallen auf die tierische Erzeugung, die somit den wichtigsten Sektor innerhalb der landwirtschaftlichen Produktion darstellt.

Obmann Wagner sieht die Arbeit der Dachorganisation betätigt.

Die ZAR wird die Schwerpunkte dieser Grundsatzvereinbarung in konstruktiver Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftsministerium und den gesetzlichen Interessenvertretungen umsetzen. Die Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der Rinderzuchtbetriebe, tiergerechte Haltung, Tierwohl und die Weiterentwicklung der Qualitätsstandards im Sinne von Nachhaltigkeit und Effizienz sind große Herausforderungen für die Interessenvertretung. Die globalen Rahmenbedingungen für die Rinderzucht und insbesondere die milchproduzierenden Betriebe sind schwierig und erfordern neben einer professionellen Betriebsführung auch offensive Maßnahmen für die Absatzsicherung und die Pflege in- und ausländischer Märkte. „Nur durch gebündelte Kräfte und eine Organisationsstruktur in österreichischer Hand kann die Versorgung unserer Konsumentinnen und Konsumenten mit wertvollen gesunden Lebensmitteln von unseren heimischen Bauern weiterhin gesichert werden“, so der ZAR-Obmann abschließend.

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