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Projekt Efficient Cow: Danke an Mitarbeiter und Landwirte

In den Bundesländern fanden die Abschluss- und Informationsveranstaltungen statt.

Die Teilnehmer der Informationsveranstaltung am 11.11.2015 in Linz.

Ein Jahr lang wurden bei jeder Milchleistungskontrolle alle Kühe gewogen, vermessen, die Bemuskelung und der BCS bestimmt, Lahmheitsscoring durchgeführt, Fütterungsinformationen und Aufzeichnungen, wie zur Klauenpflege und Tiergesundheit, erhoben. Die Wiegungen, insgesamt über 50.000 für das Projekt, erwiesen sich als einfacher als ursprünglich gedacht. Zudem wurden Aufzeichnungen, wie zum Haltungssystem oder zu den Futterflächen am Betrieb, gemacht. In Summe ergab dies 15.000 Formulare, die in der Datenbank zu verarbeiten waren. Bei der Datenerfassung war das Engagement der MitarbeiterInnen der LKVs und der Zuchtverbände gefragt, wo Daten von etwa 170 Zuchtbetrieben und rund 5.500 Kühen gesammelt und dokumentiert wurden. Durch ihre ausgezeichnete Arbeit ist es gelungen, einen für die Weiterentwicklung der Rinderzucht wertvollen „Datenschatz“ zu bekommen. Nach dem sehr anstrengendem und herausforderndem Jahr der Datenerfassung im Projekt „Efficient Cow“, lag ein Schwerpunkt der Arbeit im Kalenderjahr 2015 auf der Erarbeitung von Managementauswertungen für die teilnehmenden Landwirte.

 

Gruppenfoto mit den Mitarbeitern aus Tirol am 12.11.2015

Die Auswertungen wurden am 11. November 2015 von DI Franz Steininger (ZuchtData) den Mitarbeitern der Landeskontrollverbände aus Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark präsentiert. Am folgenden Tag fand die Schulung für die Mitarbeiter aus Salzburg, Tirol und Vorarlberg in Innsbruck statt. „Die konstruktiven Anregungen und Erfahrungen der LKV-Mitarbeiter aus diesem Projekt sind sehr nützlich für die Weiterentwicklung der Leistungsprüfung und Zucht für neue Merkmale. Im nächsten Jahr liegt der Schwerpunkt in den wissenschaftlichen Auswertungen der vorhandenen Daten“, so Projektleiterin Dr. Christa Egger-Danner abschließend.

 

Landwirte und LKV-Mitarbeiter waren beim Projekt sehr stark mit der Datenerhebung gefordert.

ZAR-Obmann Anton Wagner, selbst Efficient Cow-Betrieb: „Ich bin mit einer sehr positiven Einstellung in diese erste Datenerhebung gegangen und mit noch viel mehr Motivation aus dieser Erhebung gekommen. Wir nahmen uns gemeinsam mit den Mitarbeitern der Zuchtverbände und LKVs die Zeit, die Kühe genau zu analysieren. Dabei habe ich Informationen von meiner Herde gewonnen, die ich vorher in dieser Genauigkeit nicht kannte. Die Ergebnisse werden noch weit über unsere Generation hinaus Früchte tragen. Richtung Konsument können wir damit aufzeigen, dass wir uns bestmöglich für den Klimaschutz engagieren und dass wir effizient Milch und Fleisch produzieren. Mit dem uns vorliegenden Datenschatz wird es möglich sein, sehr viele Fragestellungen in den kommenden Jahren beantworten zu können.“

 

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