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Serbische Bauern zu Gast in Österreich

220 Bauern aus der Provinz Jagodina in Zentralserbien kamen im März nach Österreich, um die landwirtschaftliche Ausbildung und vor allem Milchproduktionsbetriebe näher kennen zu lernen.

 

Stiervorführung in der Besamungsstation GENOSTAR in Kagelsberg

Organisiert von Ing. Richard Pichler (ehem. GF der AGÖF) konnte die LFS in Pyhra mit dem Kooperationsstall, dieser führt derzeit 220 Kühe, unter der Leitung von Direktor Ing. Franz Fiedler besucht werden. An der Besamungsstation in Kagelsberg konnten sich die serbischen Züchter vom aktuellen Stierangebot der Firma GENOSTAR, das von Dr. Friedrich Führer vorgestellt wurde, überzeugen. Das Futtermittelabor Rosenau mit DI Gerald Stögmüller und die Firma Landtechnik Roher standen ebenso am Programm. Wie die Zuchtviehvermarktung in Österreich funktioniert, wurde im Rahmen einer Zuchtrinderversteigerung in der Berglandhalle live vorgeführt. GF Gernot Ruth und Obmann Karl Grundböck führten durch die Vermarktungshalle. Trächtige Zuchtkalbinnen in überdurchschnittlicher Qualität sowie mit einem Durchschnittspreis von knapp € 2000,-- wurden versteigert. Davon gingen 30 Tiere direkt nach Serbien.

Lokale serbische TV-Stationen berichteten vom Besuch in Österreich

Die Zuchtbetriebe Milchhof Gruber in Waitzendorf sowie der Familie Alfred und Maria Eichinger in Obergrafendorf gaben einen spannenden Einblick in die tägliche Zuchtarbeit. Die Gastfreundschaft auf den Betrieben wurde von den serbischen Züchtern besonders hervorgehoben. Mit der Delegation waren auch drei lokalen TV-Stationen dabei, die jeweils am selben Abend serbienweit berichteten.

Versteigerung in der Berglandhalle

In Jagodina soll durch einen italienischen Investor eine Molkerei entstehen. Daher sind die dortigen Bauern gefordert, die Milchproduktion auf ihren Betrieben zu steigern. Aus diesem Grund lud der Bürgermeister aus Jagodina, Herr Ratko Stevanović, die serbischen Züchter nach Wien, um sich einen Eindruck von der österreichischen Milch- und Zuchtrinderproduktion zu verschaffen. Geht der Plan auf, werden in den nächsten 3 Jahren bis zu 3000 Zuchtkalbinnen zugekauft. Dabei spielt auch das IPARD-Programm für die ländliche Entwicklung in Kroatien zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz in der Primärerzeugung eine bedeutende Rolle.

 

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