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ZAR-Versteigerungskalender soeben erschienen

144 Zuchtrinderversteigerungen im Jahr 2016 geplant

Auf 15 Versteigerungsorten in ganz Österreich wird jedes Jahr hochwertiges Zuchtvieh zum An- und Verkauf angeboten. Die Rinderzuchtorganisationen, zuständig für die Organisation und Durchführung, planen für 2016 insgesamt 144 Versteigerungen. Die einzelnen Termine, von Oberwart im Osten bis Dornbirn im Westen, von Zwettl im Norden bis St. Donat im Süden, sind im soeben erschienenen Versteigerungskalender der Zentralen Arbeitsgemeinschaft österreichischer Rinderzüchter (ZAR) veröffentlicht. Weiters sind im Folder die Kontaktdaten aller Veranstaltungsorte sowie der Rassenarbeitsgemeinschaften und Zuchtverbände zu finden.

Im Angebot der Vermarktungen stehen qualitativ hochwertige Nutzrinder der Rassen Fleckvieh, Braunvieh, Grauvieh, Pinzgauer und Holstein. Diese sind nach den Kategorien Stiere, Kühe, Kalbinnen, Jungkalbinnen und weibliche Zuchtkälber gestaffelt. Seit 2012 können die Landwirte, welche Mitglied eines Zuchtverbandes sind, die Tiere online zur Vermarktung anzumelden. Diese Internet-Anwendung ist direkt mit dem Rinderdatenverbund (RDV) verbunden, wodurch immer die aktuellsten Daten zur Verfügung stehen.

Dass die Vermarktungsaktivitäten einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor darstellen, zeigt die beachtliche Zahl von über 31.000 abgesetzten Zuchtrindern auf den 150 Versteigerungen im Jahr 2014. Der Durchschnittspreis betrug netto über alle Rassen hinweg 1.664,-- Euro. Die Gesamterlöse beliefen sich auf 41,6 Mio Euro.

In den letzten Jahren wurden umfassende Investitionen in die Vermarktungszentren der Zuchtverbände gemacht, „was sich“, so ZAR-Geschäftsführer Franz Sturmlechner, „aus heutiger Sicht als richtige Entscheidung erwiesen hat. Die Vermarktungseinrichtungen sind ein Herzstück der organisierten Rinderzucht und Grundlage einer vernünftigen Preisbildung. Die Versteigerungshallen, im Eigentum der Rinderbauern, sind wichtig für deren Motivation, bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Region und sichtbares Aushängeschild der österreichischen Veredelungswirtschaft.“

Bei der Tiervermarktung wird entsprechendes Augenmerk auf die Effizienz der Abläufe, wie des Transportes oder der elektronischen Erfassung, gelegt. Grundlage aller baulichen Entscheidungen ist die Gewährleistung eines hohen Tierwohlstandards und die Erfüllung der hygiene- und veterinärrechtlichen Anforderungen.

„Die Versteigerungen sind für den österreichischen Zuchtrinderexport von großer Wichtigkeit“, betont Sturmlechner. „Der Ankauf der Exporttiere erfolgt in etwa zu gleichen Teilen aus Versteigerungen und aus Ab-Hof-Verkäufen. Dabei ist eine faire Partnerschaft zwischen den Züchtern, Verbänden und dem Viehhandel unerlässlich.“

Neben ihrer Funktion als Handelsplatz werden die Versteigerungshallen auch als Austragungsort für Schauen und Großveranstaltungen genutzt. So locken die Landes- und Bundesrinderschauen, aber auch Events wie das „Fest der Kuh“ in Ried, zahlreiches Publikum aus nah und fern an.

Der ZAR-Versteigerungskalender steht ab sofort unter www.zar.at als Download zur Verfügung.


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