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Internationales Treffen für Bergrinderrassen

Ende Juni fand in Straß im Zillertal die jährliche Tagung der FERBA (Europäische Föderation Bergrinderrassen des alpinen Systems) statt.

v.l.: Pinzgauerobmann Christian Dullnig, Zuchtleiter Valdostana Mario Vevey, Tuxerobmann Alois Huber, Karl Mair und Zuchtleiter Tuxer Christian Moser.

In dieser sind 14 spezielle Bergrinderrassen mit rund 30.000 Betrieben und fast 300.000 Kühen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Schweiz und Österreich zusammengeschlossen. Österreich ist dabei vertreten durch die Rassen Tiroler Grauvieh, Pinzgauer und Tux-Zillertaler. Dabei wurden Giovanni Battista Polla für ein weiteres Jahr als Präsident sowie Italo Gilmozzi (bei de Zuchtverantwortliche der Rendenarasse aus Italien) als Direktor bestätigt. Bei der Vollversammlung wurden viele für Bergrinderrassen wichtige Themen angesprochen.

Die Arztalalm liegt auf 1.900 m Seehöhe.

Darunter die Haltung, die wirtschaftlichen Herausforderungen im alpinen Raum sowie Maßnahmen zur Erhaltung der Rassen. Für 2017 ist die Teilnahme an einem Projekt mit namhaften internationalen Universitäten zum Thema "Resilienz bei Rindern" geplant. Hier werden mittels genomischer Untersuchung - je Rasse werden zirka 20 Proben gezogen - Parameter zur Anpassungsfähigkeit, Krankheitsanfälligkeit, Stressresistenz und Vitalität im Hinblick auf die sich veränderten Umweltbedingungen erarbeitet.

 

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