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RINDERZUCHT AUSTRIA auf den Messen in Algerien, Italien und Rumänien

Die Messe SIPSA in Algerien fand heuer erstmalig statt im Frühjahr Anfang Oktober statt.

Obmann Stefan Lindner und Mag. Peter Kreuzhuber mit Frau Botschafterin Dr. Franziska Honsowitz-Friessnigg am Messestand der RINDERZUCHT AUSTRIA.

 

Durch die Neuausrichtung ergaben sich für ZAR-Obmann Stefan Lindner und Mag. Peter Kreuzhuber (GF Genetic Austria) wichtige Gespräche mit Vertretern von Organisationen und Behörden sowie mit traditionellen algerischen Importeuren. Die wirtschaftliche Lage in Algerien ist zurzeit durch den niedrigen Erdgaspreis sehr niedrig.

Dadurch konnte Österreich in den letzten Monaten nur wenige Tiere nach Algerien exportieren. Dies war allerdings in der Vergangenheit nicht so: in den letzten 10 Jahren wurden fast 50.000 österreichische Zuchtrinder in das größte afrikanische Land geliefert.

 

Fiera Vicoforte: Messe mit Tradition

Um am italienischen Markt erfolgreich zu sein, braucht es verlässliche Partner: Organisator Ing. Raphael Kuen mit Massimo De Poda und Kunden.

 

Die Region Piemont ist bekannt für ihre traditionsreichen Messen und Märkte. „Was in der über 3000 Einwohner zählenden Gemeinde neben dem Viehmarkt geboten wurde, ist mit keiner anderen Messe vergleichbar“, ist Organisator Ing. Raphael Kuen (GF Tiroler Grauviehzuchtverband) begeistert.

Zeitgleich zur Messe wird das religiöse Fest der Geburt von Maria gefeiert. Dazu preisen tausende Anbieter an den dicht aneinandergereihten Ständen in den Gassen rund um die Basilika ihre Produkte an. Die 12 sorgfältig ausgewählten österreichischen Ausstellerstiere aus Tirol konnten sich durch ihre Qualität merkbar von den anderen abheben. Auch die Beachflags und das umfassende Informationsmaterial zogen große Aufmerksamkeit auf sich. Trotz der allgemein schwierigen Marktlage ist es zu einigen Kaufabschlüssen gekommen.

 

Messe Agromalim, Arad, Rumänien

Ing. Ägidius Kogler mit dem Direktor und dem Farmmanager des Rinderzuchtbetriebes der Agraruniversität.                                 

Etwa 250 Aussteller aus 9 verschiedenen Ländern waren bei der Messe AGROMALIM im September in Arad vertreten. Darunter auch die RINDERZUCHT AUSTRIA gemeinsam mit der Fa. Schalk-Nutztiere mit einem Infostand. Die Messeleitung meldet mit über 15.000 Besuchern einen neuen Rekord.

Tradition hat inzwischen die Tierausstellung im Rahmen der Messe, die Jahr für Jahr professioneller gestaltet wird und viele Fachbesucher anzieht. Etwa 50 Zuchtrinder der Rassen Fleckvieh, Braunvieh, Holstein, Charolais, Aubrac, Weißblaue Belgier und auch Wasserbüffel wurden ausgestellt. Höhepunkte sind die Bewertung der Tiere, die Vorführungen im Ring und schließlich die Tierprämierung am letzten Messetag. Ein Ehrenpreis der ZAR-RINDERZUCHT AUSTRIA gehört dabei zur Zeremonie.

„Bei den Milchviehhaltern war leichter Optimismus durch den Aufwärtstrend bei den Milchpreisen spürbar. Die vor kurzem ausbezahlten Tierprämien für Milchkühe und Mutterkühe, die unerwartet hoch ausgefallen sind, belebten die Nachfrage nach Rindern mit Abstammungsnachweis. Für die Antragstellung 2017 will man durch rechtzeitige Ankäufe gerüstet sein. Eine große Hürde ist immer wieder die Finanzierung. Die in Aussicht gestellte Ankaufsbeihilfe über das Programm „Minimis“, wobei bis zu 10 Stück pro Betrieb gefördert werden, wäre dabei eine große Hilfe“, berichtet Ing. Ägidius Kogler.

 

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