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Serbien: Ein Markt mit viel Potential

Vom 7.-9. Juni fanden in Vojvodina, Serbien, IPARD-Workshops - organisiert vom AAC (Austrian Agricultural Cluster) - statt.

ZAR-Obmann Stefan Lindner mit Mag. Hermann Wieser (GF AAC) und Dolmetscherin beim IPARD-Workshop in Serbien

Dieses EU-Vorbeitritts-Förderprogramm soll mit Jahresende 2016 mit ersten Fördermaßnahmen starten. Das gilt für Investitionen in landwirtschaftliche Betriebe, aber nicht für den Ankauf von Zuchtrindern und für Maßnahmen zur Verbesserung der Genetik.

Die Vertreter der RINDERZUCHT AUSTRIA mit Obmann Stefan Lindner und Ing. Ägidius Kogler stellten bei der Veranstaltung die Strukturen der österreichischen Rinderzucht vor und zeigten Kooperationsmöglichkeiten mit den serbischen Bauern auf.

„In Serbien bestehen im landwirtschaftlichen Bereich nur sehr dürftige Strukturen. Hinsichtlich Infrastruktur gibt kaum Beratung für die Bauern. Österreich wird mit seinen gut funktionierenden Institutionen und Einrichtungen als vorbildhaft und nachahmenswert gesehen“, macht Lindner aufmerksam. „Hier gibt es mehrere Möglichkeiten, am Aufbau dieser Gegebenheiten mitzuwirken.“

 

Besuch von Stefan Lindner am Fleckviehbetrieb Coric Agrar in Melenci, Serbien

Grundsätzlich werden die österreichischen Aktivitäten auf dem Rindersektor in Serbien sehr geschätzt und unterstützt. Auch die von der RINDERZUCHT AUSTRIA auf der Messe in Novi Sad hergestellten Kontakte im Mai dieses Jahres konnten jetzt weiter intensiviert werden.

Neben den Workshops besuchten Obmann Stefan Lindner und Ägidius Kogler Importpartner und Rinderbetriebe in Belgrad und Umgebung. Auch ein konstruktives Gespräch mit Staatssekretär Danilo Golubovic stand am Programm.

 

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