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Bauernbundobmann Georg Strasser eröffnet den Jungzüchterprofi

Das 1. Modul des Erfolgsprojektes Jungzüchterprofi wurde durch den Obmann des Österreichischen Bauernbundes, NR DI Georg Strasser, im Parlamentsklub der ÖVP in Wien, eröffnet. 

Agrarpolitik hautnah erlebt

Bauernbundobmann Georg Strasser stand den JungzüchterInnen Rede & Antwort.

Der Startschuss für die neue Umsetzung des Erfolgsprojektes Jungzüchterprofi ist am Samstag, den 30. September 2017, in Wien gefallen. Die insgesamt 30 TeilnehmerInnen aus dem gesamten Bundesgebiet trafen sich in der Bundeshauptstadt, im Zentrum des politischen Geschehens um mit Vertretern wichtiger Einrichtungen, Organisationen und Institutionen die Themenbereiche „Agrarische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen“ zu besprechen und diskutieren.

Den Einstieg in das Thema Agrarpolitik gestaltete der Obmann des Österreichischen Bauernbundes, NR DI Georg Strasser. Strasser erklärte sehr anschaulich die politischen Instanzen anhand seines Werdeganges. So wurden für die JungzüchterInnen die Zusammenhänge zwischen Kommunalpolitik und Politik in höheren Instanzen einfach und nachvollziehbar erklärt. Strasser stand den JungzüchterInnen bei allen Anfragen, Rede und Antwort und eine Diskussion auf fachlicher Ebene war das Endergebnis. Die JungzüchterInnen freuten sich sehr darüber und empfanden es als höchste Anerkennung, einen Vormittag mit einem Politiker zu verbringen, der bodenständig ist und sich auch intensiv mit den Interessen der zukünftigen HofübernehmerInnen auseinandersetzt.
Danke an Georg Strasser für den lebhaften Vortrag!

Einblick in die AMA und das BMLFUW

Die Leistungen und Aufgaben der Agrarmarkt Austria (AMA) wurden vom Vorstandsvorsitzenden DI Günter Griesmayr erklärt. Er zeigte die Vielfalt der Aufgabenfelder her und für die TeilnehmerInnen wurde das sehr komplexe Kontrollsystem transparenter und nachvollziehbarer.

Information aus erster Hand ist nur eines der Steckenpferde des Jungzüchterprofis. Im Laufe des Tages erhielten die JungzüchterInnen einen Einblick wie Agrarpolitik funktioniert, wer für welchen Bereich verantwortlich ist und wieviele Interessensfelder auf die politischen Entscheidungen einwirken. Seitens des Ministeriums stand DI Jakob Schrittwieser zu den Themenbereichen Agrarpolitik, GAP und Institutionen Rund um die Agrarpolitik zur Seite. Er forderte mit so mancher kritischen Bemerkung die Jugendlichen auf, zu diskutieren und sich immer vorab eine eigene Meinung zu bilden. Das ist möglich durch einen intensiven und offenen Meinungsaustausch. Schrittwieser stellte den JungzüchterInnen die Aufgabe sich Gedanken über die neue GAP zu machen und ihre Wünsche zu formulieren. Gerade die Unterstützung zukünftiger HofübernehmerInnen ist für die Weiterentwicklung und den Fortbestand der Landwirtschaft wichtiger denn je.

Rinderzucht im Tiroler Hof

Die vielfalt der heimischen Rinderzucht ist auch im Tiergarten Schönbrunn, im Tirolerhof zu sehen. 

Zum krönenden Abschluss besuchten die TeilnehmerInnen des Jungzüchterprofis den Tiroler Hof im Tiergarten Schönbrunn. Ein Blick hinter die Kulissen mit vielen informativen und interessanten Beiträgen seines des Tiergarten Personals rundeten den Abend ab. Obwohl am Tirolerhof nur 6 Rinder gehalten werden, ist das Management Rund um die Tierbetreuung eine enorme Herausforderung. Die Rinder der Rassen Pustertaler Sprinzen, Tuxer, Tiroler Grauvieh und Original Braunvieh werden gezielt angepaart und entsprechend ihrer Rasse je nach Exterieur zur weiteren Zucht genutzt. Die Begeisterung war bei den TeilnehmerInnen so hoch, dass wir uns auch gleich noch die Hühner, Hasen, Schaft, Ziegen und Pferde des Tirolerhofes ansahen.

Milch, Fleisch und Zuchtrinder im Spannungsfeld von Angebot und Nachfrage

Die TeilnehmerInnen des 1. Moduls werfen einen Blick hinter die Kulissen des Tiergarten Schönbrunn. 

Der zweite Tag des ersten Jungzüchterprofi Moduls stand im Zeichen des Marktes. DI Michael Wöckinger von der LK Oberösterreich zeigte anhand des Rohstoffes Milch die Auswirkungen, Mechanismen und Einflussfaktoren auf die verschiedenen Märkte auf. In gekonnter Weise diskutierte er mit den JungzüchterInnen über die Auswirkungen von Handelsabkommen und gleichzeitig über Exporte von Butter und Milchpulver. Der Bereich Fleisch und Fleischmarkt wurde ebenfalls besprochen.

ZAR Geschäftsführer DI Martin Stegfellner gab den heranwachsenden Jungzüchterprofis einen Überblick über die Vermarktungsmöglichkeiten von Zuchtrindern, über die Aufgabenbereiche der Rinderzucht Austria und Zahlen und Fakten über die österreichische Rinderwirtschaft.

„Meine Erwartungen wurden vollends erfüllt. Ich hätte gedacht, dass das Thema echt trocken wird, aber alle Referenten haben das sehr praxisorientiert gebracht und jetzt kenn ich mich echt gut aus“, so ein Teilnehmer des ersten Moduls bei der Abschlussrunde.

Wer jetzt Lust bekommen hat, kann sich gerne noch bis zum 6. Oktober 2017 zum Jungzüchterprofi anmelden. Nähere Infos und Anmeldung bei Gerlinde Halbartschlager unter 0664/ 60 259 12004 oder via Mail unter halbartschlager@zar.at.


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