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Kooperation mit der Agraruniversität Stavropol

Rektor Vladimir Trukhachev und ZAR-Geschäftsführer Martin Stegfellner signierten die Zusammenarbeit.

 

Anlässlich der Delegationsreise der RINDERZUCHT AUSTRIA und des AAC nach Moskau wurde der Aufbau partnerschaftlicher Beziehungen zwischen einzelnen Regionen der Russischen Föderation und der österreichischen Rinderzucht besprochen. In Folge konnten jetzt im Föderationskreis Nordkaukasus, der im Süden Russlands zwischen dem Schwarzen Meer und dem Kaspischen Meer liegt, und den mittleren und östlichen Teil des Nordkaukasus umfasst, eine konkretere Zusammenarbeit auf dem Zuchtrindersektor vereinbart werden.

 

Geschäftsführer Martin Stegfellner wurde eingeladen, anlässlich einer Veranstaltung im Rahmen der „Woche der Innovationen“ einen Vortrag über die österreichische Rinderzucht mit Schwerpunkt Ausbildung zu halten. Etwa 150 Teilnehmer waren anwesend.

Anschließend wurde in Stawropol eine Vereinbarung über eine enge Zusammenarbeit mit der Agraruniversität unterzeichnet. Die Professoren sind stark in die Beratung landwirtschaftlicher Betriebe eingebunden. Eine erste Diskussionsrunde unter Leitung des Rektors zeigte großes Interesse an österreichischer Genetik. Die Produktionsbedingungen sind österreichischen Verhältnissen sehr ähnlich.

In der benachbarten Republik Karatschai-Tscherkessien war das Interesse an der österreichischen Rinderzucht ebenfalls sehr groß. Richtung Süden hin herrscht Grünland- und Almwirtschaft. Landwirtschaft und Tourismus sind auch hier die wichtigsten Wirtschaftszweige. Aufgrund der Bedingungen hat der Leiter für Tierhaltung, Züchtung und Herdenmanagement der Republik Karatschai Tscherkessien den Wunsch, Pinzgauer Rinder einzuführen. Sie sind leider noch nicht auf der Liste der in Russland einfuhrfähigen Zuchtrinder.

 

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