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Zukunft der österreichischen Preisrichter für Jungzüchterwettbewerbe gesichert

Im Rahmen des Bildungsprojektes „Professionalisierung und Qualitätssicherung in der Rinderzucht“ veranstaltete die Österreichische Jungzüchter Vereinigung (ÖJV) am Wochenende des 4. und 5. Novembers 2017 eine Bewerter- und Preisrichterschulung in der Landwirtschaftlichen Fachschule Vöcklabruck, Oberösterreich. 

Die deutsche Referentin Carolin Nagel schulte die angehenden Preisrichter im Bereich Vorführen von Fleischrindern und Bewertung von Vorführleistungen im Schauring. 

Jedes Bundesland konnte vier Kandidaten für Milch- und Doppelnutzungsrassen und zwei Kandidaten für die Fleischrinderrassen nominieren. Insgesamt sind 35 JungzüchterInnen aus 8 Bundesländern der Einladung gefolgt und haben die Herausforderung als PreisrichterIn tätig zu sein angenommen.

25 TeilnehmerInnen aus ganz Österreich stellten sich der Herausforderung PreisrichterIn im Bereich Milch- und Doppelnutzungsrassen zu werden. 

Die TeilnehmerInnen wurden von den hochgradigen Referenten in den theoretischen Grundlagen zum Bereich Exterieur geschult und das bereits vorhandene Wissen gefestigt. Damit die JungzüchterInnen bei ihrem Auftritt im Schauring ihr Fachwissen auch bestmöglich kundtun können, wurden sie im Bereich des Vorführens sowohl theoretisch als auch praktisch geschult. Der praktische Teil im Bereich der Milch- und Doppelnutzungsrassen wurde am Milchviehbetrieb der Familie Wieneroither in Attnang-Puchheim durchgeführt. Die Fleischrinderzüchter durften ihr erworbenes Wissen am Anguszuchtbetrieb der Familie Paulik in die Tat umgesetzt. Herzlichen Dank an die beiden Züchterfamilien für die hervorragende Vorbereitung und zur Verfügung Stellung der Tiere.

Die angehenden Preisrichter mit den Betriebsleiter der Hofmolkerei Staufer.

Die TeilnehmerInnen wurden von den hochgradigen Referenten in den theoretischen Grundlagen zum Bereich Exterieur geschult und das bereits vorhandene Wissen gefestigt. Damit die JungzüchterInnen bei ihrem Auftritt im Schauring ihr Fachwissen auch bestmöglich kundtun können, wurden sie im Bereich des Vorführens sowohl theoretisch als auch praktisch geschult. Der praktische Teil im Bereich der Milch- und Doppelnutzungsrassen wurde am Milchviehbetrieb der Familie Wieneroither in Attnang-Puchheim durchgeführt. Die Fleischrinderzüchter durften ihr erworbenes Wissen am Anguszuchtbetrieb der Familie Paulik in die Tat umgesetzt. Herzlichen Dank an die beiden Züchterfamilien für die hervorragende Vorbereitung und zur Verfügung Stellung der Tiere.

Die Preisrichter des Bereichs Milch- und Doppelnutzungsrassen mussten sich bei den 3 Hauptrassen Fleckvieh, Braunvieh und Holstein beweisen. 

Am Sonntag konnten die JungzüchterInnen ihr erworbenes Können vor den KollegInnen und vor laufender Kamera zeigen. Im Anschluss wurden die aufgenommenen Videos gemeinsam analysiert und kommentiert. Aus diesen Videos wurden die besten Preisrichter, welche in Zukunft für den Preisrichterpool der ÖJV zur Verfügung stehen, herausgefiltert werden.

Die besten Preisrichter des Bereichs Fleischrinderzucht v.l.n.r. Dominik Köck, Christoph Theuermann, Christoph Stark.

Ziel dieser Bewerter- und Preisrichterschulung ist es, einen Preisrichter-Pool mit jungen, motivierten JungzüchternInnen zu schaffen, um den ZüchterInnen auf den Schauen bestmögliche Bewertungen ihrer Tiere zurückgeben zu können. Mit dem Pool soll eine hohe und vor allem einheitliche Qualität beim Preisrichten von Jungzüchterwettbewerben sowohl beim Vorführen als auch beim Exterieur sichergestellt werden. Neben dem fachlichen Wissen gehören auch die Attraktivität für das Publikum, die Korrektheit der Reihung und das Vermitteln fachlicher Inhalte sowie die Motivation von Jugendlichen für die Rinderzucht dazu.

Preisrichter für den Bereich Milch- und Doppelnutzungsrassen:

1. Reihe v.l.n.r.: Alexander Hörmandinger, Karoline Strauß, Josef Berger, Tobias Ammann, Stefan Schneider

2. Reihe v.l.n.r.: Andreas Wurzinger, Stefan Wintersteller, Hannes Pfister, Martin Garzaner, Hannes Neuner

Wir möchten den verschiedenen Organisationen rassenübergreifend gut ausgebildete PreisrichterInnen anbieten, die auch selbst praktizierende LandwirtInnen sind.


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