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Erstmals Zuchtrinder nach Turkmenistan

Die RINDERZUCHT AUSTRIA führt bereits seit 2015 Gespräche mit Turkmenistan über etwaige Zuchtrinderexporte.

Die österreichischen Kalbinnen fühlen sich sichtlich wohl in ihrer neuen Heimat. Der belieferte Betrieb soll als Pilotfarm ausgerichtet werden, der nächste Rinderankauf konnte mit Februar 2018 fixiert werden.

Ziel von Staatspräsident Gurbanguly Berdymukhammedov ist es, die Landwirtschaft zu modernisieren und die Eigenversorgung bei Milch und Fleisch aufzubauen. Nun wurde entschieden, dieses Aufbauprogramm mit Fleckvieh aus Österreich zu beginnen. So konnte im November 2017 über die Firma Schalk-Nutztiere ein erster Export von Zuchtkalbinnen aus dem Verbandsgebiet der NÖ Genetik durchgeführt werden.

Ing. Ägidius Kogler (r) im Gespräch mit Experten vor Ort.

Dank der guten Zusammenarbeit zwischen Veterinärbehörde, Zuchtverband und Exporteur konnte ein reibungsloser Export durchgeführt werden. „Die natürlichen Gegebenheiten schränken die Produktion von Grundfutter stark ein. Ohne Bewässerung ist kaum eine produktive Landwirtschaft möglich. Schließlich sind rund 80% des Landes von der Karakum-Wüste bedeckt. Dazu kommen ein geringer Ausbildungsstand und kaum Erfahrungen mit großen Herden“ berichtet Ing. Ägidius Kogler.

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