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Projektauftakt Klauen-Q-Wohl

Der Startschuss für die praktische Umsetzung des EIP-Projektes (Europäische Innovationspartnerschaft) Klauen-Q-Wohl fand Ende April in Raumberg-Gumpenstein statt.

Das Schulungs- und Projektteam, v.l.:
DI Marlene Suntinger (ZuchtData), Robert Pesenhofer (AÖK), Dr. Christa Egger-Danner (ZuchtData).

 

Das Projektteam mit Dr. Christa Egger-Danner (ZuchtData), DI Marlene Suntinger (ZuchtData), Robert Pesenhofer (AÖK) und Gerhard Landl (SEG) hielt eine erste Einschulungs- und Informationsveranstaltung für die am Projekt teilnehmenden KlauenpflegerInnen ab. Die TeilnehmerInnen aus fast allen Bundesländern wurden mit der benötigten Hard- und Software zur elektronischen Dokumentation der Klauenpflegedaten vor Ort ausgestattet. Rund 30 KlauenpflegerInnen haben bereits ihr Interesse für die Teilnahme am Projekt bestätigt. KlauenpflegerInnen, die sich bereits vor dem Projekt für die elektronische Dokumentation entschieden haben, gehen im Projekt nicht leer aus. Mit der Zustimmung des Landwirts werden dem Klauenpfleger die Stammdaten der Tiere aus dem RDV bereitgestellt.

Rund 30 KlauenpflegerInnen folgten der Fachveranstaltung nach Raumberg-Gumpenstein.

Vorstellung Ablauf praktische Umsetzung

Die wesentlichen Inhalte der Fachveranstaltung waren die Vorstellung des Projektes Klauen-Q-Wohl, der professionelle Umgang mit dem Datenschutz im Hinblick die aktuelle EU-Datenschutz-Grundverordnung, die Benützung der Tablets mit der Software ANIMALoffice Klauenmanager sowie der Ablauf der Dokumentation der Klauenpflege in der Praxis anhand von Schlachthofklauen. Dokumentiert wird nach dem internationalen ICAR-Schlüssel für Klauenbefunde. Die erhobenen Daten werden dann direkt über eine Schnittstelle in den Rinderdatenverbund RDV eingebunden. Zukünftig werden die Klauenpflegedaten der teilnehmenden LKV-Betriebe in der Tierhistorie des LKV-Herdenmanagers angedruckt. Ein „Klauenmodul“ mit verschiedenen Auswertungen zur Verbesserung der Klauengesundheit im LKV-Herdenmanager ist in Entwicklung. Erste Auswertungen sind für Herbst 2018 zu erwarten.

Für interessierte KlauenpflegerInnen gibt es derzeit noch die Möglichkeit, am Projekt teilzunehmen!

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