Sprachauswahl


Jungzüchterprofi-Erfolgreich mit Klauenpflege

Die Jungzüchterprofis trafen sich am Samstag, den 06. Oktober 2018, im Forschungszentrum Raumberg-Gumpenstein, um sich im Bereich Klauenmonitoring und Klauenpflege weiterzubilden. Jungzüchter/innen aus nahezu ganz Österreich folgten der Einladung zu diesem Aufbaumodul. Als Referent aus der Praxis konnte wieder der Obmann der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Klauenpfleger, Robert Pesenhofer, gewonnen werden.

Die Jungzüchter/innen bei der praktischen Umsetzung. 

Beobachtung und Fachwissen ist der Schlüssel zum Erfolg

Basis für eine erfolgreiche funktionelle Klauenpflege ist das Wissen rund um die Anatomie der Rinder, um das Gewicht der Kuh auf den Klauen gleichmäßig zu balancieren. Werden die Klauen im Verhältnis eines menschlichen Fußabdruckes betrachtet, ist die Auflagefläche der Klauen viel geringer und der ausgeübte Druckt umso höher. Eine funktionelle Klauenpflege ist daher unerlässlich.

 

Pflegen und Entlasten

„Gutes so gut als möglich pflegen“ ist der Leitsatz einer tiergerechten Klauenpflege. Durch eine genaue Beobachtung der bewegenden Kuh, wird der Grundstein für eine korrekte Klauenpflege gelegt. Die Klauen erhalten mit der richtigen Hohlkehlung - im Fachjargon auch „Modell“ genannt - einen guten Gripp und reinigen sich dadurch auch besser. Damit kann einem Sohlengeschwür bereits im Vorfeld entgegengewirkt werden.

Praxis und Erfahrung ist ein wichtiger Erfolgsfaktor

Damit das theoretische Wissen gefestigt und auf den Betrieben zuhause umgesetzt werden kann, durften die Jungzüchterprofis unter fachlicher Anleitung von Robert Pesenhofer an einer lebenden Kuh trainieren. Mit Hilfe von Schlachtprägeraten konnten die Jungzüchter/innen testen wie tief geschnitten werden darf und wie das Innenleben einer Klaue aussieht.

 

zurück