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Aubrac

Das Aubrac Rind ist mittelrahmig, gut bemuskelt und gelb bis dunkel rotbraun. Die Stiere sind an Kopf, Hals und Vorderbeinen dunkler pigmentiert bis fast schwarz. Das Flotzmaul ist dunkel und dessen Umgebung hell behaart. Die Schwanzquaste ist schwarz und die Hörner sind ausladend hell mit schwarzer Spitze.

Stephan Hauser

Nutzungsrichtung

Diese Rasse gehört zu den fleischbetonten Zweinutzungsrindern. Außerdem ist diese Rasse widerstandsfähig und langlebig.

Statistik & Verbreitung

  • Österreich: 800 Tiere
  • Rassenanteil in Österreich: 0,04%

Verbreitet ist diese Rasse in Frankreich im Zentralmassiv, den sich nördlich anschließenden Gebieten sowie in etlichen anderen europäischen Ländern wie zum Beispiel in Deutschland und Österreich.

Zahlen

Ø Fleischleistung:

  Tagesgewichtzunahme (g)
  200 Tage 365 Tage
M 1.165,80 1.037,30
W 980,7 887,9

Kontrollbetriebe (Herden): 12

Widerristhöhe (cm, Ø): 130

Gewicht (kg, Ø): 650

Rinder in Kontrollbetrieben: 281

Herdebuchkühe: 94

Ursprung: Zentralmassiv (F)

Historische Entwicklung

16. Jhdt.: Entwicklung aus bodenständigen Rindern im Benediktinerkloster von Aubrac im südwestlichen Zentralmassiv in Frankreich.

19. Jhdt.: Einkreuzung von Braunvieh

1888: Festlegung der Richtlinien für die Zucht

1893: Erstes Herdebuch

1914: Gründung einer Züchtervereinigung

20. Jhdt.: Deutlicher Rückgang der Population in Frankreich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts

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