Sprachauswahl


Blonde Aquitaine

Diese Rinderrasse ist einfarbig hell bis weizenfarbig, großrahmig, außerordentlich lang. Es treten Aufhellungen um Augen und Flotzmaul und die Unterseite des Rumpfes auf, außerdem ist der untere Teil der Beine heller. Das Flotzmaul und die Schleimhäute sind rosa. Die Tiere sind in allen fleischtragenden Partien sehr gut bemuskelt und verfügen über ein feines Fundament und eine dünne Haut. Die Hörner sind wachsgelb mit dunklen Spitzen.   

Rinnhofer

Nutzungsrichtung

Beim Blonde Aquitaine Rind handelt es sich um eine Fleischrasse mit gutem Fleischbildungsvermögen sowie einem geringen Fettansatz. Tiere dieser Rasse sind anspruchslos, robust, anpassungsfähig, langlebig und unempfindlich gegen extreme Temperaturen und hohe Niederschläge.

Statistik & Verbreitung

  • Österreich: 4.700 Tiere
  • Rassenanteil in Österreich: 0,24%

Diese Rasse ist im Ursprungsland Frankreich, vor allem im Südwesten, sowie seit einiger Zeit auch in allen bedeutenden Fleischerzeugungsländern der Erde, besonders USA, Argentinien, Brasilien und Australien verbreitet. Zuchtpopulationen findet man auch in den meisten Ländern Mitteleuropas.  

Zahlen

Ø Fleischleistung:

  Tagesgewichtzunahme (g)
  200 Tage 365 Tage
M 1.169,60 1.135,60
W 1.076,60 948

Kontrollbetriebe (Herden): 44

Widerristhöhe (cm, Ø): 150

Gewicht (kg, Ø): 800

Rinder in Kontrollbetrieben: 1.411

Herdebuchkühe: 505

Ursprung: Frankreich

Historische Entwicklung

1962: Entstehung dieser Rasse durch Zusammenfassen der Blondviehrassen Garonnaise, Quercy und Blonde des Pyrenees. Diese Ausgangsrassen wurden ursprünglich als Arbeitsrinder gehalten.

1972: Erste Importe in die USA

1980er: Erste Blonde d`Aquitaine in Österreich

zurück