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Budgetkürzung gefährdet Qualitätssicherung

Gastkommentar Ing. Josef Hechenberger, Präsident der Landwirtschaftskammer Tirol

Ing. Josef Hechenberger, Präsident Landwirtschaftskammer Tirol Foto: LK-Tirol
Der Zentralen Arbeitsgemeinschaft österreichischer Rinderzüchter (ZAR), als Dachorganisation der österreichischen Rinderzüchter, kommt Bundes- und Tirolweit eine zentrale Rolle zu. Über 30 Prozent der agrarischen Wertschöpfung stammen aus Rinderproduktion und Zuchtviehvermarktung. Für viele Regionen ist die Rinderhaltung zur Veredelung von Grünland und Almflächen unabkömmlich. Unter dem Dach der ZAR werden 30.000 Betriebe mit 400.000 Kühen betreut. Ein wesentlicher Grundpfeiler der Rinderzucht ist die Leistungskontrolle, welche von Bund und Ländern unterstützt wird. Darüber hinaus wurden zahlreiche professionelle Projekte für unsere Bäuerinnen und Bauern gestartet. Rinderdatenverbund, Gesundheitsmonitoring Rind und die Bildungsoffensive sind nur einige davon. Umso wichtiger ist es, diese Leistungen aufrecht zu erhalten. Die Budgetkürzungen der letzten Jahre sind mittlerweile an einem Punkt angelangt, an dem weitere Mittelkürzungen den Vorgaben der Qualitätssicherung und –steigerung hinderlich sind. So fordere ich alle Verantwortlichen auf, im Sinne einer kontinuierlichen positiven Weiterentwicklung der österreichischen Rinderzucht zukünftig die Unterstützung für diesen wichtigen Bereich zu stärken.

13.01.2010