GESUNDheitsmonitoring.RIND - Aktuelles
Mitte 2006 wurde auf Initiative der ZAR das Projekt GESUNDheitsmonitoring.RIND in Österreich gestartet.
 Foto: ZAR/Kalcher |
Gerade in wirtschaftlich angespannten Situationen ist es wichtig, die Produktion zu optimieren und die Kosten in den verschiedensten Bereichen zu minimieren. Hier spielt die Tiergesundheit, die oftmals Probleme in der Fütterung, Haltung etc. widerspiegelt, eine zentrale Rolle. Nach aktuellen Umfragen wollen Züchter in den nächsten 10 Jahren am stärksten die Fruchtbarkeit und Eutergesundheit züchterisch verbessern, während bei der Milchleistung nur eine geringe Steigerung angestrebt wird (Miesenberger, 2009). Wie in der Tabelle ersichtlich, nehmen österreichweit bereits 54 Prozent der Kontrollbetriebe am Projekt GESUNDheitsmonitoring.RIND teil, Tendenz steigend. Österreich hat mit diesem Projekt jedenfalls internationale Aufmerksamkeit erreicht, wie sich auch bei der vergangenen ICAR/Interbull-Tagung in Riga im Juni dieses Jahres zeigte. Bayern und Baden-Württemberg haben mit dem Aufbau von Systemen nach österreichischem Vorbild begonnen. Der Beratende Ausschuss der gemeinsamen Zuchtwertschätzung Deutschland/Österreich hat am im Juni beschlossen, dass ab der übernächsten Zuchtwertschätzung (ZWS) im Dezember die Gesundheitszuchtwerte offiziell sein werden. Damit können die Gesundheitszuchtwerte auf Stammscheinen, etc. angedruckt werden. Für die kommende ZWS im August werden wie bisher noch inoffizielle Gesundheitszuchtwerte mit den Merkmalen und der Sicherheitsgrenze herausgegeben.
Information-GESUNDheitsmonitoring.RIND