Großer Auftritt beim Goldenen Herbst in Moskau
Moskau: Österreichs Rinderzucht ist in Russland bestens etabliert!
Machten Werbung für die österreichische Rinderzucht in Moskau Foto: ASA/Kaltenegger |
Für die Österreichische Rinderzucht ist diese Messe eine wichtige Veranstaltung zur Standortbestimmung des sehr interessanten und wichtigen Exportmarktes Russlands für Zuchtrinder aus Österreich. Fleckvieh, Braunvieh und auch Holstein Frisian aus der österreichischen Rinderzucht sind in Russland sehr begehrt. Mit jährlich mehreren tausenden importierten Zuchtrindern aus Österreich hat sich der Agrarriese Russland als beständiger Partner für die österreichische Rinderzucht etabliert. Das Interesse für die österreichische Rindergenetik ist nach wie vor ungebrochen, wobei derzeit Programme für die Fleischrinderproduktion besonders nachgefragt - da gefördert - sind. Der Bedarf an Muttertieren für die Fleischrinderproduktion ist besonders groß, wie auch die Optionen für Doppelnutzung - Milch & Fleisch - sowie die klassische reine Milchproduktion.
Das Schaufenster für die Präsentation ihrer Produkte nutzte aber nicht nur die österreichische Rinderzucht mit einem Informationsstand, sondern auch mehrere Exporteure rund um die Tierproduktion, wie die Firmen FOOD & COMMERCE oder KLINGER, sondern auch österreichische Landtechnikproduzenten. Die Firma BAUER - mit Beregnungstechnik & Gülletechnik oder die Firmen BRÄUER bzw. SCHAUER mit Stalltechnik sind fixe Vertreter österreichischen Knowhows für Landtechnik in Russlands Metropole Moskau.
Die Österreichische Rinderzucht wurde heuer von Agro Service Austria mit GF Josef Kaltenegger sowie vom Rinderzuchtverband OÖ RZO mit Obmann Leopold Pargfrieder, Geschäftsführer Franz Kaltenbrunner und Jungzüchtertrainer Johannes Penz schlagkräftig vertreten.
Russland ist mit 17 Millionen km² Land das größte Land der Erde. Davon werden rund 220 Millionen Hektar landwirtschaftlich genutzt. 90 Prozent der Agrarfläche bewirtschaften rund 28.000 Agrarunternehmen, 10 Prozent rund 261.000 private landwirtschaftliche Betriebe. Hinsichtlich des Ertrags haben die großen Betriebe noch gewaltigen Aufholbedarf, rund 57 Prozent der Produktion leisten die "privaten" Landwirtschaften, den Rest erzeugen die sogenannten großen Agrarbetriebe, die aus Kolchosen hervorgegangen sind.
Die Zuchtrinderausstellung beim Goldenen Herbst 2012 Foto: ASA/Kaltenegger |
03.11.2011


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