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Bildung: Schlüssel zum Erfolg

Gastkommentar von Sepp Eisl, Agrarlandesrat in Salzburg


Gatkommentar von Sepp Eisl, Agrarlandesrat in Salzburg Foto: Salzburger Landesregierung
Die Aus- und Weiterbildung der Jugend im ländlichen Raum liegt mir besonders am Herzen. Deshalb werden im Land Salzburg derzeit über 11 Mio. Euro in den Ausbau der landwirtschaftlichen Fachschulen investiert.
 
Investitionen in die Aus- und Weiterbildung unserer jungen Bäuerinnen und Bauern werden mitentscheidend für den zukünftigen Erfolg der Landwirte sein. Genau in diese Richtung geht auch die Ausbildung zum Jungzüchter-Profi. Sie wird von der ZAR hervorragend organisiert und ist ein weiterer wichtiger Beitrag zur Stärkung der heimischen Betriebe.

Wir befinden uns gerade in einer entscheidenden Phase für die Landwirtschaft. Auf europäischer Ebene stehen wichtige Weichenstellungen ins Haus. Als Vorsitzender der Landesagrarreferentenkonferenz ist es mir wichtig, dass wir in Österreich eine Sprache sprechen und unsere Interessen in Brüssel weiterhin gemeinsam vertreten. Eine nachhaltige, den natürlichen Gegebenheiten angepasste Landwirtschaft ist aus meiner Sicht der einzige zukunftsfähige Weg. Deshalb wäre es ein falsches Signal, wenn an den Lebensgrundlagen für die europäische Bevölkerung der Sparstift angesetzt wird. Wir brauchen in Zukunft eine gut dotierte, starke und möglichst einfache gemeinsame europäische Agrarpolitik. Darüber hinaus ist es uns aber auch wichtig, dass die Bauern vor allem ihre Landwirtschaft betreuen können und nicht von der Bürokratie erschlagen werden. Wir wollen vor allem eine Vereinfachung der bürokratischen Auflagen erreichen.

Qualitätssicherungsprogramme wichtig für wirtschaftlichen Erfolg
Die österreichischen Qualitätssicherheitsprogramme in der Rinderwirtschaft sind europaweit vorbildlich. Sie sind wichtig, um Marktanteile zu angemessenen Preisen am heimischen Markt und auf den Exportmärkten abzusichern. Die Zuchtverbände leisten in diesem Zusammenhang hervorragende Arbeit. Dafür möchte ich mich bei allen Bäuerinnen und Bauern sowie den Zuchtverbänden und insbesondere bei ZAR-Obmann Anton Wagner herzlich bedanken. Sie haben mit ihrer Kompetenz und Leidenschaft die heimische Rinderzucht auf ein so hohes Niveau gebracht.

Die Tische der Österreicherinnen und Österreicher sollen auch in Zukunft mit Produkten aus der heimischen Landwirtschaft gedeckt werden. Darüber hinaus wird die einzigartige Qualität unseres Rindfleisches auch weiterhin ein zentrales Exportprodukt bleiben. Gemeinsam wird es uns gelingen, erfolgreich zu sein und junge Menschen für diese Arbeit in der Rinderzucht zu begeistern.

15.11.2011