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Ab 2021: Mehr Fördermittel für "Qplus Rind"

"Qplus Rind" baut auf den Anforderungen des AMA-Gütesiegels auf und wurde von Beginn an aus Mitteln der Ländlichen Entwicklung und einem Sockelbetrag der Länder finanziert.

Ab 2021: Mehr Fördermittel für "Qplus Rind"

Das vor vier Jahren gestartete Qualitätsprogramm "Qplus Rind" wird weiter ausgebaut, die Förderung für die teilnehmenden Rindermäster und Mutterkuhbetriebe ab 2021 erhöht.

 

Angestrebt wird, die Zahl der an diesem Programm teilnehmenden Betriebe von bisher österreichweit knapp 3.000 in den nächsten Jahren zu verdoppeln und die Wirtschaftlichkeit der Rindermast und Mutterkuhhaltung sowie die heimische Rindfleischqualität für die Konsumenten weiter zu verbessern.

Ziel dieses Qualitätsprogrammes ist es, durch die Optimierung der Rindermast und Mutterkuhhaltung in den Bereichen Fütterung, Tierhaltung, Tierwohl, Hygiene und Betriebsmanagement die Qualität der Enderzeugnisse zu steigern.

Jeder Teilnehmer bekommt zweimal jährlich einen Leistungsbericht über all seine vermarkteten Rinder (Jungstier, Ochse, Kalbin, Jungrind, Einsteller, Schlachtkalb) sowie über Mutterkuhkennzahlen. Im diesem werden alle Kennzahlen (Tageszunahmen, Schlachtgewicht, Handelsklasse usw.) erhoben und gegenübergestellt (Vorjahreswerte, Bundesland-Vergleich, Österreich-Vergleich). Im Rahmen der Betriebsbesuche durch einen Qualitätsbeauftragten der jeweiligen Abwicklungsstelle werden die Daten besprochen und bei Bedarf ein Maßnahmenplan mit Verbesserungspotenzial ausgearbeitet. Aufgrund der positiven Erfahrungen aus dem Rindersektor soll künftig ebenso der Bereich der Schaf- und Ziegenhaltung in die Maßnahme miteinbezogen werden. Auch die Implementierung der Kalbfleischproduktion ist vorgesehen, mit dem Ziel, die Mast von Kälbern beziehungsweise die Produktion von Kalbfleisch in Österreich anzukurbeln und die Tiertransporte zu verringern. Damit sollen sowohl Betriebe mit Vollmilchkälbermast (leichte Kälber, Standardkälber) als auch die Kalb-rosé-Mast im Rahmen des "Qplus"-Moduls begleitet werden. Insbesondere Betrieben, die neu in die Kalbfleischproduktion (z. B. Kalb rosé) einsteigen, werden dadurch wichtige Datengrundlagen geliefert.     

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