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Österreichische Milchwirtschaftliche Tagung vom 16. bis 17. September 2021

Experten diskutieren das Generalthema "Sichere Versorgung heute & morgen"

Die Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt (HBLFA) Tirol organisiert auch heuer wieder die Österreichische Milchwirtschaftliche Tagung. Diese findet am 16. und 17. September statt, steht unter dem Generalthema "Sichere Versorgung heute & morgen" und wird aufgrund der noch immer unklaren Pandemie-Situation in Form einer Online-Veranstaltung abgehalten.

Die Tagung startet mit einer Grußbotschaft von Bundesministerin Elisabeth Köstinger sowie agrar- und milchpolitischen Referaten vom Präsidenten des Österreichischen Bauernbundes, Georg Strasser, und Sektionschef Johannes Fankhauser vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus. Im Anschluss berichtet Helmut Petschar, Präsident der Vereinigung österreichischer Milchverarbeiter, über aktuelle Entwicklungen in der Branche. Handelsexpertin Martina Hörmer referiert danach über Ernährungstrends.

Als Hauptredner zum Tagungsthema beleuchtet Urs Niggli vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) die sichere Versorgung mit Lebensmitteln. An der anschließenden Podiumsdiskussion nehmen auch der Obmann der Obersteirischen Molkerei, Jakob Karner, und die renommierte Ernährungswissenschaftlerin Marlies Gruber teil.

Möglichkeiten zur Reduktion von Methanemissionen in der Rinderhaltung erörtert

Der zweite Teil der Veranstaltung am Freitag, 17. September, vormittags ist aktuellen wissenschaftlichen und fachspezifischen Themen gewidmet. Im ersten Referat berichtet Frieda Eliskases-Lechner von der HBLFA Tirol über die Entwicklung des Listerien-Monitorings in Österreich. Ein weiteres Referat von Georg Terler vom Institut für Nutztierforschung der HBLFA Raumberg-Gumpenstein widmet sich den Möglichkeiten zur Reduktion von Methanemissionen in der Rinderhaltung. Anschließend sprechen Helen Simonin von der European Dairy Asssociation (EDA) in Brüssel zum Thema "Nutriscore und Ecoscore" und Harald Felgenhauer vom Innenministerium über "Vorsorgemaßnahmen für Netz- und Infrastrukturausfälle in der Milchwirtschaft". Abschließend stellt Christoph Becsi die EU-Initiative "Verhaltenscodex für verantwortungsvolle Geschäfts- und Marketingpraktiken" vor, mit der die in der Farm to Fork-Strategie enthaltenen Themen erfasst werden sollen.

"Die Corona-Pandemie hat uns allen gezeigt, wie wichtig eine eigenständige und sichere Versorgung mit Lebensmitteln ist. Dabei geht es nicht nur um eine mengenmäßig ausreichende Versorgung, sondern auch um entsprechende Qualitäten. Die Milchwirtschaftliche Tagung betrachtet dieses Thema aus den Blickwinkeln von Milchbauern, Verarbeitern, Handel, Wissenschaft sowie aus gesamtgesellschaftlicher Sicht. Hochkarätige Referenten und die Podiumsdiskussion bieten die Gelegenheit zu einem erstklassigen Meinungsaustausch", betont Klaus Dillinger von HBLFA Tirol, der für die Organisation der Tagung verantwortlich ist. Die Veranstaltung wird gemeinsam mit dem Verein zur Förderung der Österreichischen Milchwirtschaft durchgeführt. Weitere Informationen und ein Link zur Anmeldung sind unter https://hopin.com/events/osterreichische-milchwirtschaftliche-tagung verfügbar.

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