Sprachauswahl


Landwirte setzen auf digitale Technologien

Heimische Landwirtinnen und Landwirte stehen digitalen Technologien in der Betriebsführung und Produktion überwiegend positiv gegenüber.

Landwirte setzen auf digitale Technologien

Das Bild zeigt die Eingabemaske der App „Klauenprofi“ zur detaillierten Eingabe der Innenklaue (IK), Außenklaue (AK) und des Zwischenklauenspaltes (ZK).

 

 

Während sich die Anwender in erster Linie eine vereinfachte Dokumentation und Arbeitserleichterungen erwarten, hinterfragen viele von ihnen den Kosten-Nutzen-Faktor, wie eine aktuelle Studie des oberösterreichischen Marktforschungsunternehmens KeyQUEST zur tatsächlichen Nutzung sogenannter Smart-Farming-Technologien ergab. 43% der rund 1.000 befragten Betriebsführer:innen gaben an, dass sie der zunehmenden Automatisierung und Digitalisierung sehr positiv oder eher positiv gegenüberstehen. 46% begegnen dem Thema neutral und nur 11% betrachten diese Veränderungsprozesse mit Skepsis oder Ablehnung. Im Bereich Betriebsführung nutzen 70% der befragten Personen digitale Lösungen zur Dokumentation gegenüber Behörden, 70% verwenden Messenger-Dienste zum beruflichen Austausch und 65% Pflanzenschutz-Warndienste beziehungsweise Agrarwetterdienste. Im Produktionsbereich arbeiten aktuell 24% der Acker- und Gemüsebaubetriebe mit automatischen Spurführungssystemen, 23% der Tierhaltungsbetriebe setzen bereits auf automatisierte Fütterungstechniken. Die befragten Personen erwarten sich von der Digitalisierung in erster Linie Arbeitserleichterung und Zeitgewinn, erst deutlich dahinter reihen sich Motive wie Qualitäts- oder Ertragssteigerung oder die Erhöhung der Rentabilität ein. Zu diesem Zweck wurde bereits im Jahr 2018 unter der Konsortialleitung der ZuchtData das Projekt D4Dairy gestartet, um die Digitalisierung und die Vernetzung der Daten entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Milchproduktion voranzutreiben.

zurück